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Tetrapac TOTEMS

“Meet the Artist” bei den Tetrapack-TOTEMS,
Samstag, den 20.7., 15:00 Uhr, am Neptunbrunnen im Münchener Alten Botanischen Garten.

Als Teil der Kunstaktion “Tetrap-ACT on Foodwaste” zeige ich mein Werk im Alten Botanischen Garten

Einladung zur weltweit größte Kunstausstellung gegen Lebensmittelverschwendung aus gebrauchten und gesammelten Tetrapack

Als ich zum München-weiten Kunstprojekt “Tetrap-Act on Foodwaste” gestoßen bin, liefen die Vorbereitungen schon fast 2 Jahre. Ursprünglich sollte es letztes Jahr stattfinden, musste aber verschoben werden auf 2024.

Es ist kaum vorstellbar: jeden Tag werden in München 138.809 Kilogramm Lebensmittel weggeworfen. Im Stadtteil Maxvorstadt sind es beispielsweise 4349 kg. Die voll auf Lebensmittelrettung spezialisierte “Community Kitchen” hat sich aufgrund dieser Zahlen gefragt: Wie können wir das überzeugend veranschaulichen und mehr in das Bewusstsein der Münchener bringen? Die Antwort: In Form von Tetrapack – 1 Kg Lebensmittel entspricht einem Tetrapack – und mit öffentlich ausgestellten Kunstwerken.

Die Idee fand ich sofort überzeugend: 25 individuelle Kunstwerke von 25 Künstlern visualisieren die tägliche Menge an weggeworfenen, essbaren Lebensmitteln in den 25 Münchener Stadtbezirken in Form von Tetrapack-Kunstwerken.

Genial. Dahinter steht mit der Community Kitchen ein ebenso nachhaltig wie kraftvoll agierender Veranstalter. Eine gemeinwohl-orientierte Lebensmittel-Verwertungsküche aus Perlach mischt die Münchener Kunstszene auf – wie schön. Seit Anfang diesen Jahres bin dabei und mein Beitrag: 4349 Tetrapak, was dem täglichen Verbrauch allein in der Münchener Maxvostadt entspricht, zu einem Kunstwerk für die Öffentlichkeit zu verarbeiten.

30. Juni 2024, 14:00 bi 16:00
Eröffnung mit Vernissage am Münchener Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten


20 Juli, 15:00 Uhr:
Meet the Artist” bei den Tetrapack-TOTEMS,
am Neptunbrunnen im Münchener Alten Botanischen Garten.

Dem 6-fach bis 7-fach geschichteten Kunstoffmaterial der Tetrapak-Verpackungen wollte ich aus Umweltgesichtspukten nicht noch weitere problematische Stoffe, wie. z.B. Acrylkleber hinzuzufügen. So “erfand” ich die Technik des Umhüllens mit Stretchfolie und konnte auf jegliche weitere Kleber oder Kunststoffe verzichten. Die in München gesammlten Münchner Tetrapac werden zu 96% im Müncher Heizkraftwerk zu Fernwärme umgewandelt. Die Stretchfolie gilt dort als gern gesehener, rückstandslos verbrennender “Brandbeschleuniger”.

Foto: Hauke Seyfarth
Weilheimer Tagblatt berichtet am 2.7.2024: “Totems gegen Verschwendung”

Fotos der Vernissage am 30. Juni im Alten Botanischen Garten, München
(Fotos von Gudrun Feld, Gabi Frosch, Frank Fischer)

Transport und Aufbau im Alten Botanischen Garten, München (Fotos: Hauke Seyfarth)

Herstellung im Atelier Frank Fischer

Beschreibung “Tetrapac TOTEM”

Indigene auf der ganzen Welt bieten den Industrienationen ihr Wissen und ihre Hilfe an, um die fortschreitende Ausbeutung der Erde zu beenden und für unsere Zukunft ein nachhaltiges Leben auf diesem Planeten zu verwirklichen. Was können wir von Indigenen Völkern dazu oder wieder lernen, um die Probleme der Nahrungs-, Umwelt- und Klimakrise zu lösen? Denn diese werfen sicher nicht mehr als ein Drittel all ihrer Lebensmittel weg.

Diese Totems aus tausenden von weggeworfenen Tetrapacs ermahnen und erinnern uns, dass ein zukünftiges, gutes Zusammenleben der modernen Gesellschaften im Einklag mit der Schöpfung möglich sein muss. Besonders der bewusste und nachhaltige Umgang mit den fruchtbaren Böden als Lebensmit-
telressourcen zur Ernährung der Weltbevölkerung wird wesentlich sein für das Überleben des Menschen auf dem Planeten Erde.

  • Frank Fischer “Freifrank” Tetrapac TOTEM
  • Mitarbeit: Ottmar Back, Heiner Putzier
  • BA 3.  Maxvorstadt
  • Tetra Paks: 4.349
  • Franks Anliegen:
    Das Totem ist eine weltweit verbreitete uralte Symbolik für ein Leben in Gemeinschaft und in Verbundenheit mit der Natur. Dieses Werk erinnert uns daran, achtsam mit allen natürlichen Ressourcen, wie Nahrung, umzugehen. Was können wir von Indigenen Völkern dazu oder wieder lernen, um die Probleme der Nahrungs-, Umwelt- und Klimakrise zu lösen? Denn diese werfen sicher nicht mehr als ein Drittel all ihrer Lebensmittel weg.
  • Franks Tipp:
    Regional & saisonal einkaufen, Spaß haben am selber Kochen, alles verwerten.

Links:

Community Kitchen: https://community-kitchen-muc.org/tetrapact/