Web-Builder, statisches HTML oder WordPress –
Wie finde ich das passende System für meine Unternehmens-Homepage?

Sie wünschen sich eine Website, die kraftvoll und identitätsstark ist und nicht im Einheitsbrei modischer Trends verschwindet? Ihr Internet soll außerdem technisch up-to-date, erweiterbar und netzwerkaktiv sein? Sie wollen ein gut zusammengestelltes Menü von Funktionalitäten, aber kein aufgeblähtes 10-Gänge-Luxus-Menü?

Das Angebot an technischen Systemen für Aufbau und Pflege einer Homepage ist so reichhaltig, dass prinzipiell für jeden das richtige dabei sein müsste. Dennoch sind viele Webseitenbetreiber aktuell nicht wirklich zufrieden mit ihrer Technik. Warum? Ein Grund ist das unglaublich hohe Entwicklungstempo im Internet. Ein zweiter ist die Tatsache, dass es keine einheitliche Nomenklatur gibt und sich dadurch unterschiedliche Techniken schwer vergleichen lassen. Ein weiterer ist die eigene Unternehmensentwicklung, die selten mit der Website korrespondiert. Desweiteren habe ich immer wieder von Kunden erfahren, dass allgemein viel zu oberflächlich beraten wird.

Die meisten Berater, ob Agenturen, Programmierer, Web-Designer oder IT-Berater, haben ein oder maximal zwei Systeme, mit denen sie tagtäglich arbeiten. Mehr geht auch nicht – bei der Anforderungsdichte. Wer sich auf der Suche nach dem richtigen System beraten lässt, muss wissen, dass sein Gegenüber höchstwahrscheinlich bereits sein Lieblingssystem im Auge hat, bevor erste Fragen gestellt werden. Verkaufsgespräch statt Beratungsgespräch. Um das zu vermeiden, kommt man nicht drumherum, mehrere Gespräche mit unterschiedlichen Beratern zu führen. Außerdem sollte man sich vorab über die grundsätzlichen Unterschiede selbst informieren.

Derzeit kann man die unterschiedlichen Systemlösungen im wesentlichen in drei Kategorien einteilen:

  • Online Web-Builder, wie Jimdo, Weebly, Wix, 1&1, Strato
  • Statische Websites, die mit einem HTML-Editor, wie Dreamweaver, Muse, Phase5 erstellt werden
  • Content Management Systeme, wie WordPress, Typo3, Joomla, Drupal

1. Online Web-Builder

Für das Erstellen privater Homepages oder sogenannter Web-Visitenkarten gibt es moderne Web-Builder, die es einem Laien ermöglichen, in wenigen Stunden zu einem Online-Auftritt zu gelangen. Kennzeichnend ist, dass diese immer mit einem spezifischen Hosting-Angebot verbunden sind (deshalb “Online Web-Builder”), vom kostenlosen Einsteigerpaket bis zur unterschiedlichsten kostenpflichtigen Versionen. Einige dieser Werkzeuge sind gut und liefern ein ordentliches Ergebnis. Man muus sich allerdings klar sein darüber, dass eine Migration zu einem anderen Anbieter nicht möglich ist.

Nachteile Web-Builder:

  • fest gebunden an einen Provider
  • eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten
  • die Daten liegen oft im Ausland
  • nur eine Sprache möglich
  • geringe Erweiterungsmöglichkeiten oder
  • Erweiterungen müssen langfristig teuer bezahlt werden

2. Statische Websites

Langjährige Kunden von mir wissen, dass ich seit über 15 Jahren Web-Auftritte konzipiere, gestalte und programmiere. Mit dem Editor Dreamweaver habe ich etliche Auftritte zur vollen Zufriedenheit meiner Auftraggeber umgesetzt. Für Kunden, deren Angebot nicht ständig aktualisiert werden muss, ist das auch heute noch eine sehr gute Lösung, wie der 2015 realisierte Online-Auftritt von Arne Kramer zeigt. Auch wenn dynamische Systeme immer mehr zunehmen, ist die statisch aufgebaute Website längs nicht aus dem Rennen. Im Gegenteil: Gerade wegen des klaren, übersichtlichen Aufbaus tendieren wieder mehr Entwickler zur statischen HTML-Website.

Vorteile statischer Websites:

  • schneller Seitenaufbau
  • praktisch keine Wartungskosten
  • SEO-freundlich
  • völlige Provider-Unabhängigkeit, man ist “Herr der eigenen Homepage”
  • einfache Aktualisierungen können auch Laien mit einfachen HTML-Editoren durchführen

 

Die Programmierung ist mit einem HTML-Editor "responsive" aufgebaut – mit unterschiedlichem Design für PC, Tablet und Smartphone.

Die Programmierung ist mit einem HTML-Editor “responsive” aufgebaut – mit unterschiedlichem Design für PC, Tablet und Smartphone.

 

3. Content Management Systeme

Im Bereich der Content Management Systeme gilt heute WordPress als das System erster Wahl, kein CMS ist weiter verbreitet. Die WordPress-Gemeinde ist so groß, dass es für fast jeden Trend und jede Anforderung eine passendes PlugIn gibt. In den letzten Jahren habe ich mich intensiv geschult in WordPress und erste Websites umgesetzt, weitere sind gerade im Entstehen. Ein CMS wie WordPress bietet die Möglichkeit, dass die Betreiber ohne sonstige Kenntnisse Seiten überarbeiten, neue erstellen und Bilder hinzufügen können. Die Entwicklungsmöglichkeiten und die Flexibilität, die WP bietet, ist unglaublich groß.

Vorteile CMS, wie WordPress

  1. Provider-unabhängig, WordPress-Installation ist kostenlos
  2. leicht zu bedienende Oberfläche zur Aktualisierung und Pflege aller Inhalte
  3. tausende Designvorlagen, eigene Anpassungen bis hin zur völlig individuellen Gestaltung
  4. fast grenzenlose Erweiterbarkeit
  5. viele kostenlose Plug-ins, vom Newsletter bis zum Shop-System
  6. technisch immer auf dem Laufenden

 

Der Blog "Gesund mit Zeichen" basiert auf einem multiplen WordPress-Theme, das zusätzlich gemäß dem PraNeoHom-Design angepasst wurde.

Der Blog “Gesund mit Zeichen” basiert auf einem multiplen WordPress-Theme, das zusätzlich gemäß dem PraNeoHom-Design angepasst wurde.

 

Ihr Webauftritt:
Immer einladend, authentisch und auf der Höhe der Zeit

Wenn die Entscheidung zwischen Baukastensystem, statischer Website und CMS-Lösung geklärt ist, kann mit Planung und Konzeption begonnen werden. Sehr zu empfehlen ist, hierbei zu unterscheiden, welche Inhalte und Funktionen sofort realisiert werden sollen und was für die Zukunft geplant ist. Auf diese Weise können die Anforderungen, die an Design und Technik gestellt werden in “Muss” und “Soll” eingeteilt werden. Um mit dem Design der Website beginnen zu können, sollten diese Hausaufgaben erledigt sein:

  • Liste aller bereits vorhandenen Inhalte, die in die Website kommen
  • Corporate Design Dokumentation – Logo, Print, Messeauftritte etc.
  • Seitenstruktur – als Tabelle, welche die Menü-Ebenen darstellt
  • voraussichtliche Aktualisierungszyklen wichtiger Seiten und dafür zuständige MitarbeiterInnen
  • Netzwerkmarketing: Homepages, Netzwerke (Faceboook, Twitter, Google+ …) und Newsletter

Wenn dieses Material erarbeitet ist, können wir mit dem Design einsteigen.

Weitere Informationen auf www.grafik-fischer.de:

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