Interaktive Kunstausstellung von Renata Hirtl und Frank Fischer,
18. April – 9. Mai 2026
Zum Klimafrühling Oberland zeigen die Künstler RE-nata und Freifrank Objekte, Grafiken, Malerei und Installationen – und eröffnen neue Perspektiven auf Werte und Schätze zwischen Mensch und Natur
Vernissage 18. April 2026, 11:00 Uhr
Begrüßung: Ragnhild Thieler
Einführung: Sinan von Stietencron
Ausstellung bis 9. Mai 2026
geöffnet Dienstag bis Samstag 10 bis 17 Uhr
Aktionen zur Ausstellung:
- Kreativkurs Saatguttaler mit RE-nata, 8. Mai 15:00 - 17:00 Uhr
- Exkursion wERDschätzung mit Freifrank, 9. Mai 15:00 - 17:00 Uhr
Eintritt frei
Wir treffen uns vor dem Stadtmuseum, wo alle Teilnehmenden leihweise einen wERDschätzungsrahmen erhalten. Damit erkunden wir den Ort mit Fragen wie „Wo ist mein Platz?“, „Was ist unter dieser Oberfläche?“, Was lässt sich wiederbeleben? - Führungen mit Frank Fischer – im Sinne von Gespräch, Austausch und Vertiefung:
- Jeweils Mittwoch, 22.4., 29.4. und 6.5., bin ich von 12:00 bis 14:00 Uhr anwesend.
Exkursion wERDschätzung mit Freifrank, 9. Mai 15:00 - 17:00

Am letzten Tag der Ausstellung „Wert und Schatz“ im Stadtmuseum richten Weilheimer BürgerInnen mit einem Kunst-Flashmob die Aufmerksamkeit auf den Boden der Innenstadt. Am Samstag, den 9. Mai, leitete ich von 15:00 bis 17:00 eine Begehung auf dem belebten Marienplatz an. Die 11 Teilnehmenden erhielten jeweils einen original wERDschätzungsrahmen aus weißem Stoff und dann konnte sich jeder einen Platz suchen und diesen dort auszulegen. Voll motiviert erkundeten und erspürten sie damit die Weilheimer Steinwüste, die Historie, die Architektur, die Bodenplatten bzw. was darunter sein könnte und überlegten, was für eine Begrünung hier einmal entstehen könnte. Alle hatten Zeit und Gelegenheit, zu teilen, warum sie Ihren Rahmen genau an dieser Stelle ausgelegt hatten. Persönliche Themen wie „Wurzeln schlagen in Weilheim“, „Mein Lieblingsort“, „Mein Geburtshaus“ wurden genannt, aber auch Sichtachsen (Brunnen-Mariensäule-Museum), Kreuzungspunkte und stark frequentierte Marktplatzpunkte. Besondere Klimaschuzthemen („die Würde der Erde ist unantastbar“), Gedanken zur Begrünung der Innenstadt („hier sollte das Pflaster raus“) und die gefährdeten Akazien am Brunnen wurden mittels der weißen Rahmen fokussiert. Eine aufsehenerregende und rundum gelungen Aktion bei schönstem Wetter. Zur Online-Doku auf wERDschätzung
Hintergrund: Draußen vor dem Stadtmuseum erstreckt sich eine öde Steinwüste über Marienplatz, Kirchplatz und weitere Straßen der Innenstadt. Vor 40 Jahren wurde stolz die Fußgängerzone errichtet und vor 20 Jahren wurde das alte Pflaster entfernt und komplett erneuert. Das Architekturbüro Immich aus München brachte damals die Idee der „Steinernen Stadt“ ins Spiel. Verkürzt hieß das „Grün raus, Grau rein“ (Weilheimer Merkur). Heute denkt Weilheim wieder intensiv darüber nach, wie man mehr Grün in die Innenstadt bekommt und auch das graue Pflaster steht in der Diskussion.
Links
Künstler: Frank Fischer
Ausstellung: Stadtmuseum Weilheim



































